Information für Patienten und Angehörige

  

Unsere Klinik versorgt vor allem Patienten, die mit Krankheiten der inneren Organe zu uns kommen. Der Schwerpunkt der Abteilung liegt auf Erkrankungen des Verdauungssystems, des Stoffwechsels und der Hormondrüsen, Lungenerkrankungen sowie Krebserkrankungen.

Behandlungsbedürftige Erkrankungen

 

Eine Vielzahl von Beschwerden kann auf eine behandlungsbedürftige Erkrankung in diesem Bereich hinweisen, zum Beispiel:

 

  • Bauchschmerzen
  • Veränderter Stuhlgang (Verstopfung, Durchfall, Blutbeimengungen im Stuhl)
  • Gewichtsabnahme
  • Gelbfärbung der Haut
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Sodbrennen

Diese Beschwerden können relativ rasch, manchmal aber auch schleichend auftreten und bedürfen einer weiteren Abklärung.

 

Wir bieten an, Patienten mit solchen Beschwerden – in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt oder dem niedergelassenen Facharzt – zu beraten und die weiteren diagnostischen und therapeutischen Schritte in der Klinik einzuleiten. Dies kann bei bestimmten Erkrankungen, z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder endoskopisch behandelbaren Erkrankungen auch ambulant geschehen. Bei schwierigeren Erkrankungen ist zumeist eine stationäre Aufnahme sinnvoll.

  

Ausführliche Beratung und individuelle Abstimmung

 
Wenn uns ein Patient aufsucht, wird zunächst ein ausführliches Gespräch geführt, in dem wir uns über die aktuellen Gesundheitsstörungen genau informieren und uns einen ganzheitlichen Eindruck über die gesamte Krankengeschichte verschaffen, wobei auch die psychische, die familiäre und die berufliche Situation berücksichtigt werden.

Das weitere Vorgehen wird mit dem Patienten (ggf. auch mit den Angehörigen) individuell abgestimmt. Unsere Maxime ist, dem Patienten nur so viel Diagnostik wie nötig und so schonend wie möglich zukommen zu lassen und die angemessenen therapeutischen Maßnahmen möglichst zügig vorzunehmen.

 

Medizinische Einrichtungen

 

Für diese Aufgabe stehen uns folgende medizinischen Einrichtungen zur Verfügung:

 

  • eine modern eingerichtete endoskopische Abteilung
  • eine leistungsfähige Ultraschalleinheit (DEGUM Stufe 3)
  • die stationäre Versorgung
  • eine interdisziplinär geführte Intensivstation
  • Wenn erforderlich - und vom Patienten gewünscht - werden Konsultationen aus anderen Fachabteilungen eingeholt.

Aus unserem Abteilungsschwerpunkt ergibt sich eine besonders enge Zusammenarbeit mit den Abteilungen für Chirurgie, Kardiologie (Beide am Standort Albstadt) sowie mit den diagnostischen Abteilungen für Radiologie, Labormedizin und Gynäkologie.

Das ist insbesondere für Patienten mit Tumorerkrankungen von Bedeutung. Dokumentiert wird die funktionierende und an modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientierte Zusammenarbeit der Abteilungen durch die Anfang 2010 erfolgte Zertifizierung als Darmzentrum.

Rehabilitationsmaßnahmen, insbesondere die Frührehabilitation, wird durch den Geriatrischen Schwerpunkt individuell auf die Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten, rasch organisiert. Wir arbeiten gut mit allen weiterführenden Einrichtungen im Zollernalbkreis und darüber hinaus zusammen.

Leitliniengerechte Medizin
Wir praktizieren eine evidenz-basierte Medizin – dies bedeutet: vor allem diejenigen Behandlungsmethoden werden eingesetzt, deren Nutzen für den Patienten in Vergleichsstudien bewiesen ist. Diese Therapie findet sich in sogenannten Leitlinien wieder. Dazu stehen alle modernen Informationstechniken zur Verfügung – von einer gut ausgestatteten Bibliothek bis zu Internetzugängen auf den Stationen.

Vorrang hat aber immer die auf den konkreten einzelnen Patienten zugeschnittene Diagnostik und Therapie – Apparate ersetzen keine Zuwendung und kein Gespräch.

  

Nützliche und weiterführende Informationen

Für Menschen, die an Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa erkrankt sind, bietet die Internetseite der Selbsthilfeorganisation DCCV wichtige Informationen:
www.dccv.de (Deutsche Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung)

Patienten mit Lebererkrankungen finden eine Vielzahl an Informationen auf den Internetseiten der Deutschen Leberhilfe e.V.:
http://www.lebenshilfe.de/